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von ChrisTina Maywald = die@Netzwerker.in

ich bin die Hofnärrin des KAIsers

Ergänzend zu der vermeintlichen Fehlerlosigkeit von letztens gabs in dem Kommentar noch eine Aussage:

Denn dann müsstest du nicht den Hofnarren spielen.

Vorab mal – danke für diesen sicher wohlgemeinten RatSchlag – leider sind auch die Schläge, die rundum verteilt werden, um nicht auf die eigenen Unzulänglichkeiten schauen zu müssen. Sorry, heute mal ganz direkt, aber ich will nicht mehr nett sein wollen – nicht zu jenen, die einfach nichts und niemanden verstehen wollen oder können.

Irgendwann sagte mal jemand zu mir – hast du das gehört, der hat dich Hexe genannt – und ich – ja, und? Für mich ist das eine Berufsbezeichnung und keine Beleidigung – ich bin stolz drauf, eine Hexe zu sein – eine Magierin – eine Künstlerin in vielen Bereichen des Lebens.

Und ich bin stolz darauf, wenn ich selbst behaupte

Ich bin die Hofnärrin des KAIsers

Nein, ich spiele keinen Abklatsch eines KarnevalClowns, der sich zuerst niedersaufen muss, um endlich mal lustig sein zu können.

Ja – klar – kann auch niemand verstehen, der im Beschuldigen anderer verhaftet ist – und der Narr gleichsetzt mit Karneval – und da besaufen wir uns und lassen die Sau raus – Irrtum – Hofnarren waren immer die, die dem Kaiser alles sagen durften, ohne Gefahr zu laufen, von ihm geköpft zu werden.

Ich mein, manchmal hörten Kaiser nicht auf ihre Hofnärrin – um dann später drauf zu kommen, dass sie es hätten tun sollen – aber die Hofnarren waren ihrem Kaiser auch loyal und bemühten sich immer wieder, neue Lösungen auf zu zeigen – und eben auch immer im Sinne der Gemeinschaft zu re.agieren.

Hofnarren waren immer die Vertrauten des Kaisers – die, die ihn aber auch unterstützten und immer und überall in seinem Sinne handelten – ohne auf das normale Volk zu vergessen. Hofnarren waren die Stimme des Volkes, die dem Kaiser die Bedürfnisse des Volkes nahe bringen konnten, ohne sich seinen Unmut zu zu ziehen 😉

Und genau in dem Sinne ist es mir eine Ehre, die Hofnärrin des KAIsers sein zu dürfen.

till-eulenspiegel-651822

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. November 2016 von in Persönliches und getaggt mit , , , , , , , .
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