myboniup dasTeam

von ChrisTina Maywald = die@Netzwerker.in

warum muss ich trotzdem 22,22 zahlen?

Dieser Beitrag richtet sich mal wieder NUR an umsatzsteuerpflichtige UnternehmerInnen.

Wenn jemand die entsprechenden Nachweise schickt – also eine aktuelle Ust-Voranmeldung oder einen Ust-Bescheid, auf dem Name und Steuernummer(n) ersichtlich sind, dann hat man ab der entsprechenden Eintragung 2 Vorteile:

  • auf den Rechnungen wird die Mwst ausgewiesen
  • auch bei den Provisionsabrechnungen wird die Mwst berücksichtigt

konkret heißt das

  • die  22,22 sind inkl. Mwst
  • die 25,25 sind exkl. Mwst

Wenn ein umsatzsteuerpflichtes Unternehmen jetzt boniPacks aus Provision kauft, zahlt man letztendlich für ein boniPack nicht 22,22 sondern den Nettobetrag – und da man für die Provisionen, aus denen man zahlt, auch die Mwst bekommt, kommt man dadurch auf einen echten Zahlungsbetrag von 18,67.

Die echten Rechnungen werden – wie sonst auch – mit 22,22 inkl. Mwst ausgestellt – und die Provisionsabrechnungen erfolgen auch so, wie wenn man sich Geld auszahlen lässt.

Wenn ich jetzt also boniPacks kaufe – nicht aus Provision – zahle ich die gleichen 22,22 wie immer – kann mir aber die Mwst dann von der Finanz zurück holen – in Deutschland direkt bei der Ust-Va – im umsatzseuerpflichtigen Ausland über die entsprechenden Stellen – in Österreich zB über Finanz Online.

Sollte jetzt jemand diesen Beitrag gelesen haben, die/der kein umsatzsteuerpflichtiger UnternehmerIn ist – nein, man kann das jetzt nicht einfach irgendwo anmelden, dass man das als Privatperson möchte – dazu braucht man ein Gewerbe – und auch da muss man dann beim Anmelden extra angeben, in Österreich nennt man das, eine Regelbesteuerung beantragen.

KleinunternehmerInnen sind nicht automatisch umsatzsteuerpflichtig, sondern meist pauschaliert – und wenn ich keine Umsatzsteuer zahle, kann ich mir auch keine Vorsteuer abziehen bei den regelmässigen Ust Voranmeldungen – die ich dann aber auch gar nicht machen muss 😉

Dies war jetzt aber nur ein grober Überblick – für nähere Details bitte unbedingt (d)einen Seuerberater fragen, der sagt dir dann auch, wie du die (Ab)Rechnungen unter Werbekosten abschreiben kannst – bzw. wie du sämtliche (Ab)Rechnungen verbuchen und versteuern musst.

myboniup_steuerberater

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